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Mir wird oft gesagt, ich
sei verrückt, weil ich mich sehr für Japan interessiere und versuche, mir die
Sprache selber beizubringen. Aber was soll ich tun, wenn es auf der Insel Rügen
keine anderen Möglichkeiten gibt, Japanisch zu lernen?
Seit mehr als fünf
Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Japan, sammle viele Zeitungsartikel,
zeichne Mangas, habe eine ganze nette Brieffreundin in Japan, bin Fan einer
japanischen Rockband, koche gelegentlich Japanisch (zur Freude meiner Familie)
und nehme ab und zu japanische Filme auf. Es ging sogar so weit, dass ich meine
Leidenschaft für Japan mit einer anderen, nämlich der des
Geschichtenschreibens, verbunden habe, so dass daraus ein kleines Büchlein
entstanden ist. Es trägt den Namen "Nah und Fern – Near and Far"
(die englische Übersetzung habe ich nur wegen meiner Brieffreundin gewählt,
die von der Geschichte ganz begeistert ist). Häufig fragte man mich, worum es
in meinem 52-seitigen Buch ginge. Eine der kürzesten Zusammenfassung lautet so:
Eine Liebesgeschichte in Japan – genauer in Tokyo. – Na gut, dazu muss ich
sagen, dass zwei deutsche Geschäftsleute sich aufgrund einer
Firmenzusammenlegung in Japan aufhalten. Natürlich läuft da nicht alles glatt.
Aus den verschiedensten Gründen müssen die beiden ihre insgesamt vier Kinder
mitnehmen, die sich untereinander überhaupt nicht leiden können. Während die
Erwachsenen geschäftlich unterwegs sind, kommen sich Chiara und Morten, zwei
der Kinder, näher...
Unterschwellig habe ich
mich schon immer für Japan interessiert, da ich bereits mit sechs, sieben
Jahren Trickfilme wie "Biene Maja" oder "Eine fröhliche
Familie" mit Begeisterung gesehen habe. Das hat mich animiert, mit dem
Zeichnen solcher Figuren anzufangen. Somit habe ich mein Buch auch selbst
illustriert.
Jetzt würde mir nur noch
eine Japanreise fehlen, um meine Brieffreundin zu besuchen, aber vorerst will
ich die Sprache richtig erlernen und mehr über Japans Kulturen, Traditionen,
Religionen erfahren.
Mein Glück
perfektionierte sich aber noch (es war keine Japanreise!!). Im Mai konnte ich
mein Schulpraktikum in der Deutsch-Japanischen Gesellschaft hier in Berlin
antreten. Aber leider nur für zwei Wochen, in denen ich doch Einiges gelernt
habe... Aber ich hoffe, schon zum Sommerfest nach Berlin zurückkommen zu
können.
Wenn sich jemand für
mein Buch interessiert, kann er sich bei mir melden:
(Tel. 038392/34572) oder
im Internet unter www.grasnelke.de (das
ist nicht meine eigene Homepage, an der wird noch gearbeitet).
Juliane Milbrath (16
Jahre), "Nah und Fern – Near and Far", Machtwortverlag Dessau (www.machtwortverlag.de),
ISBN 3-936370-18-4, Buchpreis 5 Euro
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