Bild: gepostet auf Twitter und Reaktion darauf (drei Likes, einmal geteilt)

Wussten Sie eigentlich, dass wir seit kurzem auch bei Twitter und seit einigen Jahren bei Facebook vertreten sind? Unter https://twitter.com/BerlinDjg und https://www.facebook.com/Deutsch-Japanische-Gesellschaft-Berlin-1936535326652070/ können Sie nun mehrmals wöchentlich unsere kleinen Beiträge lesen. Wir fanden einfach, dass es von Vorteil sein kann, auch in sozialen Netzwerken vertreten zu sein. Zugegeben, wir sind nicht von allein zu dieser Erkenntnis gekommen. Unsere jungen DJG- und Wakai-Mitglieder sensibilisierten uns erst dafür. Erklärten uns, warum soziale Netzwerke so wichtig für die Außenwirkung unserer Gesellschaft sind. Wir ließen uns darauf ein und posten nun mit viel Freude, was es Neues bei der DJG Berlin gibt.

Für mich als Vorstandsmitglied, welches für die Jugendarbeit der Gesellschaft zuständig ist, war es absolutes Neuland. Von Begriffen wie posten, Like, Hashtags hatte ich bisher nur ganz entfernt etwas gehört. Was retweets sind, wusste ich gleich gar nicht. Als Mittfünfzigerin habe ich in der Vergangenheit höchstens meinem Sohn staunend zugehört. Und nichts verstanden. Doch das ist nun anders! Mit einem Team von unseren jungen Mitgliedern habe ich in den letzten Monaten viel gelernt. Zum Beispiel, wie unser Team mit einem interaktiven Redaktionsplan Texte und Bilder erstellen kann, welche ich dann nur noch einzustellen brauche. Oder wie man erfährt, wer auf unsere Berichte reagiert (Follower). Welches Interesse zum Beispiel bei unserem „Kanji der Woche“ besteht oder wie gelikt wird, wenn wir von unserem Tanabata Workshop berichten. Doch wer ist in unserem Team? Wir haben eine Grafikdesignerin, eine Softwareentwicklerin und einen Ingenieur, alles junge Menschen um die Dreißig, die sich mit viel Schwung für die DJG Berlin engagieren. Gemeinsam trifft sich unser Redaktionsteam einmal im Monat, um die neuen Texte und Beiträge zu besprechen. Für mich ist es auch immer wieder eine gute Möglichkeit, meine vielen Fragen loszuwerden. Warum bekomme ich den Text nicht bei Twitter eingestellt, wie kann ich die Bilder aus der Tabelle herunterladen, und, und, und. Ich habe geduldige Lehrer und so habe ich schon einen kleinen Wissensschatz zum Thema erworben. Eines wusste ich schon vorher: Ohne engagierte junge Leute kann unsere Gesellschaft nur schwer bestehen und wir können auch voneinander lernen. Unsere Treffen finden zeitgemäß immer online statt. Wie das geht, habe ich (wahrscheinlich wie viele andere auch) seit einem Jahr gelernt.

Kirsten Hoheisel
Vorstandsmitglied der DJG Berlin